Allgemeine Information

Geburtsjahr:  1935
Geburtsdatum:  25. Juni 1935
Geburtsort:  Wien
Geburtsland: 
Nationalität: 

Tätigkeiten

ZeitraumTätigkeitOrganisationOrt
1955 - 1959

Hornist

1958

Gründung des Ensembles (gemeinsam mit Friedrich Cerha)

1958

Hornist, Dirigent

1962 - 1968

Hornist

1965

Salonkonzerte: Gründung (gemeinsam mit Otto M. Zykan)

1966

University of California: Gastvorlesungen (Riverside)

1968

MOB art & tone ART: Ensemblegründung (gemeinsam mit HK Gruber, Otto M. Zykan)

1968 - 1989

Hornist

1979 - 1988

Lehrtätigkeit (Komposition)

1988

Gastprofessur (Komposition)

1989 - 2003

Professur (Komposition)

1996 - 1997

Wiener Concert-Verein, Wien: Composer in Residence

2006

Joseph-Marx-Gesellschaft, Wien: Gründungs- und Vorstandsmitglied

Aufführungen (Auswahl)

ZeitraumAufführungWerktitelOrganisationOrt
1963

Museum des 20. Jahrhunderts, Wien:

1963

Musica Viva Pragensis, Maly Sal Domu Umdon (Prag):

1967

Weltausstellung, Montréal:

1974

Pro Arte Quartett, Hamburg:

1975

Stadttheater Luzern, Luzern:

1978

Detroit Symphony Orchestra, Detroit:

1979

Berliner Festwochen: Komponistenportrait ("Keine Wiener Schule", mit HK Gruber u.a.) Aufführung u.a. von

1980

im Rahmen von "wien modern":

1983

Württembergisches Staatstheater, Stuttgart:

1983

TV-Portraitfilm

1985

Geburtstagskonzert

1986

Canadian Piano Trio, Toronto:

1990

Porträtkonzert anläßlich einer Ausstellungseröffnung in der Musiksammlung zur Person Kurt Schwertsik, Aufführung mehrerer Werke u.a.

1993

London Sinfonietta, Queen Elizabeth Hall London:

1996

Philharmonia Gaudi, Mexiko:

1998

Orquesta Cuidad de Granada, Auditorio Manuel de Falla - Granada:

2000

USA- Tournee, Aufführungen in Boston, Miami u.a.

2002

University of Wales, Arts Hall:

2003
2005

Netherlands Chamber Orchestra, Concertgebouw Amsterdam:

2005

Royal Northern College of Music, Manchester:

2007
2008

Auszeichnungen

ZeitraumAuszeichnungWerktitelAuszeichnende Organisation
1960 - 1961

Österreichisches Kulturinstitut Rom: Stipendium

1968

Kulturwochenpreis

1972

Förderungspreis

1974

Österreichischer Staatspreis

1974

Würdigungspreis für Musik

1977

Würdigungspreis

1980

Musikpreis

1992

Großer Österreichischer Staatspreis

1997

Österreichisches Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst

2006

Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien

Stilbeschreibung

[...] Jede neue Generation will deutlich ihr Anliegen vorbringen: Deshalb wandelt sich der Stil. Und weil sie überzeugt ist, nun endlich den richtigen Weg zu den Herzen der Menschen eingeschlagen zu haben, so erscheint dieser Stil ihr auch fortschrittlich. Daß hinter jedem Stil letzten Endes die gleiche Bemühung steckt, wird gern übersehen. So schleicht sich auch in der Kunst Intoleranz, Verachtung, Kampf und Streit ein.
Bevor ich mich als junger Mensch voll Begeisterung in all diese Verwirrungen stürzte, lebte ich in dem Wahn, in gelehrten Büchern Erwachsener die Antwort auf meine Fragen zu finden. Bald aber merkte ich, daß die Tendenz der Gesellschaft dahin ging, Fragen, auf die sie keine Antwort hatte, als kindisch abzutun.
Ich entzog mich dem angemuteten Verdrängungs- und damit verbundenen Anpassungseffekt: Mit Leibes- und Geisteskräften wehrte ich mich dagegen, vom lethargischen Einverständnis der Gesellschaft erdrückt zu werden. Ich wollte mich und alle von den seelischen, geistigen und materiellen Zwängen befreien. Ich nahm mir das Recht, einen frischen Blick auf alle geheiligten Werke unserer Kultur zu tun. Heuchelei, Halbwahrheiten und Notlügen zur Rettung des widerwärtigen Status Quo wollte ich entlarven. Im Zürcher Dadaismus fand ich dann viel wonach ich suchte: Ausgelassenheit, Respektlosigkeit vor aufgeklebten Bärten, Selbstironie, Experiment und vor allem Aufbegehren gegen den bürgerlichen feierlichen Ernst, der den Krieg als Notwendigkeit rechtfertigt.
Heute weiß ich, daß ich im Grunde Künstler suchte, die Satie, Ives, Schwitters, Wittgenstein und Gandhi in einer Person sind. Ich suchte die Einheit von Leben und Werk, den Künstler, dessen Arbeit nicht nur Teil seines Lebens, sondern bei dem auch sein Leben Teil der Arbeit ist. Deswegen verehre ich Cage, er ist immer er selbst. Deswegen bin ich auch froh, daß Cornelius Cardew mein Freund war, erschrocken aber ruhig ist er seinen Weg gegangen.
Nach soviel Erinnerung sollten wir zum Schluß in die Zukunft blicken, am besten jeder in seine eigene! Dazu ein Hinweis: Ich warne jedermann, die eigenen Grenzen zu erkennen.
Kurt Schwertsik
aus: Boosey & Hawkes-Prospekt, Bonn, 1983, S. 8 f.

Pressestimmen

2003

Schwertsik gelang eine Oper, die inhaltlichem Anspruch gerecht wird, ohne den moralischen Zeigefinger zu erheben, die Suggestivkraft entfaltet und dabei spannend unterhält [...] Er schrieb eine ungemein lebhafte, vielschichtige und humorvolle Musik, die den Ablauf des Geschehens prägnant stützt und zugleich Doppelbödigkeit schafft.

ÖMZ - Österreichische Musikzeitschrift
1993

Schwertsiks Musik zitiert geistreich und witzig alle möglichen Stilrichtungen

ÖMZ - Österreichische Musikzeitschrift (Christa Höller)
2. Juni 2004

Ein Chorwerk [Anm: Fioretti per San Francesco] solchen Zuschnitts ist gewiß lange nicht geschrieben worden, beeindruckend auch für den unvorbereiteten Hörer, doch so raffiniert komponiert, dass es zu Bachs Zeiten wohl 'auch denen Kenner zur Ergötzung' empfohlen worden wäre. Kurt Schwertsiks Kunst beschert uns von Uraufführung zu Uraufführung Beweise für die These, daß auch in unseren Tagen gehaltvolle Musik geschrieben werden kann, ohne daß die Hörer zuvor einen Kurs besuchen müssen, um die Klänge, enträtseln zu können.

Die Presse (Wilhelm Sinkovicz)
5. Juni 2003

Schwertsiks Phantasie schweift weit aus, erzählt von spanischen Städten, von kribbelnder Tanzmusik, händeklatschender Perkussivität und einem enormen Schuss südländischer Lebensfreude, ohne dies in ein touristisch gefärbtes Ambiente erkundungswütiger Massenreisender einzubetten. Vielmehr bleibt er seinem Stil einer traditionsverbundenen Symphonik treu, die mit viel schon einmal Gehörtem durchzogen ist, aber immer wieder neu erfunden wirkt und die es mit Leichtigkeit schafft, restlos zu begeistern.

Oberösterreichische Nachrichten (Michael Wruss)

Werke

Titel EntstehungsjahrSortiericon Dauer von Dauer bis Ungefähre Dauer Besetzung
Herr K. entdeckt Amerika 2008 19m
new work - für Bariton und Ensemble 2008
Divertimento - für Trompete und Orchester 2007 25m
Ö1 Gstanzln 2007 7m
Die Strudelhofstiege - Musik zum gleichnamigen Hörspiel nach dem Roman von Heimito von Doderer 2007
Der Mikado oder ein Tag in Titipu - Bearbeitung der gleichnamigen Operette von Guilbert und Sullivan 2007
Die längsten 10 Minuten - Eine Sonatine für 14 Instrumente 2006 12m
Compagnie Masquerade - Ein Divertissement für kleines Orchester, einer Idee & teilweise erhaltenen Violinstimme Mozarts folgend 2005 22m
Ein Namenloses Streichquartett 2005 20m
Hans Christian Andersen - Ballettmusik 2005 1m30s
Liedersammlung - für Streichquartett 2005 8m
Mozart, auf und davon - für Kammerorchester (oder kleines Orchester) 2005 9m
Der Schlaf der Gerechten - Kammeroper 2004 15m
Fioretti per San Francesco 2003 - 2004 30m
Adieu Satie - für Steichquartett und Bandoneon 2002 20m
Equi Libri Stique - für Viola und Tuba 2001 5m
Gemischte Gefühle - ein Konzert für Posaune und Orchester 2001 23m
Picasso - Ballettmusik für Ensemble und Tonband 2001 - 2002 1h40m
Die Welt eine Laute - 11 Epigramme für Bariton und Kammerensemble 2000 13m
Katzelmacher - Oper in einem Akt 2000 - 2002 1h30m
Lament of the Song of Joy - für Streichquartett 2000 1m
Albayzin and Sacromonte - Zwei Sätze und ein Tangointermezzo für Violine und Orchester 2000 20m
Schrumpf-Symphonie - für Orchester 1999 5m
Serenade - für Trompete und Klavier 1999 5m
Unter Messing Bäumen 1998 12m
4 Kinder Toten Lieder 1998 8m
Boltenstern Quartett 1998 10m
Ganesha Walkabout 1998 17m
Roald Dahl's Goldilocks - für Erzähler und Orchester 1997 35m
Kleine Katzenmusik - für einen großen Hundefreund 1997 4m
Mond-Lichtung - eine Nacht-partie für Streichorchester 1997 10m
Die Welt der Mongolen - Oper in drei Akten 1996 1h30m
Sinfonia - Sinfonietta - Fünf Sätze für Orchester 1996 21m
Gastmahl der Liebe - Musik für Tanztheater nach Pasolini's "Teorema" 1996 1h
Abduhenendas mißratene Töchter - Groteske in vier Bildern 1996
Andante - für Gitarre 1996 1m
Kanon für 2 Hörner 1996 1m
Möbelmusik - Klassisch - Eine Unterhaltungsmusik für zwei Violinen, Viola und Kontrabass 1994 12m
The Fox & the Magpie - A Divertissement for two voices & four instruments 1994 15m
Wake - A little string quartet for David Huntley 1994 11m
Vierhändige Klavierstücke für die ganze Familie - Eine Sammlung angenehm belehrender Stücke für Jung & Alt, speziell für jene, die ihr Taktgefühl testen wollen 1994 20m
Nietzsche - Musik für Tanztheater 1994 1h55m
Café Museum oder Die Erleuchtung - Oper in zwei Bildern von Wolfgang Bauer 1993 1h15m
Ulrichslegende - Spiel in einem Akt von Richard Bletschacher 1992 25m
Uluru - (inmitten der Irdischen Klänge) 1992 12m
Baumgesänge 1992 15m
Drei späte Liebeslieder 1992 14m
Der Herr weis was der Wil - für Sopran und Ensemble 1992 3m
Human Existence - für Sopran und Ensemble 1992 3m
Singt, meine Schwäne - für Sopran und Ensemble 1992 3m
Am Ende steht ein Marsch - für Bläseroktett 1991 21m
Mit den Riesenstiefeln - Das Ende der Irdischen Klänge, für Orchester 1991 7m
Ich & Du - Vier Lieder nach Gedichten von Mascha Kaléko 1991 10m
Es friert zuweilen auch den Geist - Lieder nach Gedichten von Christian Morgenstern 1991 10m
Frida Kahlo - Musik für Tanztheater 1991 1h30m
Baumgesang III - für Streichquartett 1991 1m
Der Ewige Frieden - eine Operette 1990 2h
Ein empfindsames Konzert - für Kontrabass und Orchester 1989 14m
Die verlorene Wut - Ein Singspiel fürs Fernsehen von Christine Nöstlinger 1989 50m
Neues von Eu-Sirius, - namentlich drei Sonaten und zwei Fugen für Karlheinz Stockhausen zur Unterhaltung 1988 15m
Macbeth - Ballettmusik für Klavier vierhändig und Naturgeräusche 1988 1h30m
Irdische Klänge mit obligaten Pauken - Konzert für Pauken & Orchester 1987 - 1988 20m
Das Leben - Acht Lieder für Mezzosopran und keltisches Urhorn auf Gedichte von Robert Walser 1986 10m
Gedichte an Ljuba - für Stimme und Klavier nach Gedichten von Peter Altenberg 1986 13m
Cinq chansons cryptiques - für Singstimme und Klavier nach Texten von Erik Satie 1985 2m
Gute Nacht, Guten Morgen - Acht Lieder für Singstimme und Klavier auf Gedichte von Friederike Mayröcker 1985 10m
Strecken & Gähnen - für Solotrompete 1985 1m
Der bekloppte Komponist (Le compositeur toqué) - Bouffonnerie musicale (Orchestrierung) 1984 40m
Der Irdischen Klänge zweiter Teil - Fünf Naturstücke für Orchester 1983 16m
Hornpostille - Vier Stücke für vier Hörner 1983 5m
... und was ist dann Friede? - Sechs Lieder nach Gedichten von Erich Fried für Singstimme und Gitarre 1983 6m
Starker Tobak - Eine leichtfertige Kraftkantate für Sopran und sieben Instrumente nach Texten aus österreichischen Tabakwerbungen 1983 5m
Iba di gaunz oaman Fraun - Acht Lieder nach Gedichten von Christine Nöstlinger 1983 16m
Verwandlungsmusik - (Transformation-Scenes) 1982 21m
Blechpartie im neuesten Geschmack - für fünf Blechbläser 1982 11m
Fantasy Piece - für Trompete und Klavier 1982 1m
Instant Music - für Flöte & Blasorchester 1981 15m
Kurze Geschichte der Bourgeoisie - (Die Furie des Verschwindens). Drei Stücke für gemischen Chor nach Gedichten von Hans Magnus Enzensberger 1981 10m
Das Märchen von Fanferlieschen Schönefüßchen - Oper in zehn Szenen 1981 1h5m
Irdische Klänge - Symphonie in zwei Sätzen für großes Orchester 1980 15m
Ich sein Blumenbein - Elf Lieder nach Gedichten von Ernst Jandl 1980 16m
Sotto voce - Gedämpfte Unterhaltung für Flöte, Violine, Violoncello und Gitarre 1980 12m
Starckdeutsche Lieder & Tänze - nach Gedichten von Matthias Koeppel 1980 - 1982 28m
Konzert für Gitarre & kleines Orchester - Ein schneidiges Konzert 1979 17m
Bagatellen - für Klaviertrio in stark wechselnder Laune 1979 11m
Epilog zu "Rosamunde" - für Orchester 1978 12m
Tag- & Nachtweisen - im Ton des Mönchs von Salzburg und Herrn Marteins 1978 14m
Moment musical - für Klarinette 1978 1m
Kaiser Joseph und die Bahnwärterstochter - Bühnenmusik zu Fritz von Herzmanovsky-Orlandos parodistischem Spiel in einem Akt 1977 25m
Konzert für Violine & Orchester - Romanzen in Schwarztinten-Ton & der geblümten Paradies-Weis 1977 19m30s
Kleine Blasmusik - Fünf kurze Stücke für zwei Trompeten und zwei Posaunen 1977 6m
Wiener Chronik 1848 - Ballett in drei Suiten, entstanden aus der Partitur für "Walzerträume" 1976 52m
Twilight Music - Eine keltische Serenade für Oktett 1976 14m
Walzerträume - Strauß & Strauß ... als das Tanzen noch geholfen hat. Ballett in zwei Akten 1976 - 1977 1h15m
Ur-Faust - Bühnenmusik zu Goethes Schauspiel 1976 17m
6 Stücke für Keltisches Naturhorn 1976 5m
Manchmal vertrödelt Christa S. den Tag - Lieder-Album für eine Schallplatte nach Texten von Richard Bletschacher, Christa und Kurt Schwertsik 1975 40m
... in keltischer Manier - Konzert für Alphorn in Ges & kleines Orchester 1975 15m
Der lange Weg zur großen Mauer - Oper in zwei Akten nach einem Libretto von Richard Bletschacher 1974 1h30m
Skizzen & Entwürfe - für Streichquartett 1974 18m
Symphonie im Mob-Stil 1971 20m
Kurt Schwertsiks lichte Momente - Lieder-Album für eine Schallplatte nach Texten von Richard Bletschacher, H. C. Artmann und Kurt Schwertsik 1971 40m
Musik vom Mutterland Mu - Eine "Rekonstruktion" für elf Instrumente 1970 13m
Brautigan Songbook - Liedersammlung für beliebige Besetzung nach Gedichten von Richard Brautigan 1970 - 1971 10m 20m
Da Uhu schaud me so draurech au ... - Sieben Wienerlieder nach Gedichten von H. C. Artmann 1969 12m
Draculas Haus- & Hofmusik - Eine transsylvanische Symphonie 1968 11m
Österreichisches Quodlibet - für Kammerensemble 1967 15m
Blattläuse, Schnecken, Ohrenkreiser - Sammlung kurzer Lieder mit Texten von Richard Bletschacher, Erich Fried, Friedrich Hardekopf 1967
Fünf Nocturnes - für Violoncello und Klavier 1966 7m
Stückwerk - für Sopran und Kammerensemble nach Gedichten von Walter Zettl 1966 12m
Querschnitt durch eine Operette - für Bläserquintett 1966 10m
Proviant - für Bläsersextett 1965 4m
Fünf Nocturnes - für Klavier 1964 7m
Veränderungen - Melodram für Sprecher, Klavier und Projektor von Friedrich Achleitner 1964 30m
Eichendorff-Quintett 1964 11m
... für Audifax & Abachum - Symphonie für großes Orchester 1963 - 1970 25m
Liebesträume - für sieben Spieler 1962 18m
shâl-i-mâr - Sieben Lieder nach Gedichten von H. C. Artmann 1962 - 1972 13m
Eden-Bar Seefeld - für Klavier 1961 6m
Salotto Romano - für zwölf tiefe Instrumente (2. Fassung) 1961 5m
Streichquartett 1960 12m
Trio - für Violine, Horn und Klavier 1960 8m45s
Duo & Double - für Violine und Klavier 1957 7m
Sonatine - für Horn in F und Klavier 1952 10m